Lyrik

Schlafwandler

In kalter Nacht fleht süßer Schimmer
Um Eintritt in des Dunkels Welt
Sein Antlitz ruht in stillem Kummer
Vielmehr ists wohl mein Herz das schreit
Im fahlem Lichte flackert Sehnsucht
Hinüber nach des Glückes Schweif
Und wünscht den Himmel voller Geigen
Aus zartem innigem Gewand

Nichts greift so klar und forsch danach
Die Sterne auf der Erd zu säen
Das sie uns heuer immer leuchten
und schattig oder sonnig stehn
Doch ach es atmet nur der Geist
fern ab in tiefer seelger Stund
im auf und ab hier neben mir

Kein Band erfüllte unserer Seelen
Nicht jenseits und nicht dieseits mehr
So schließ ich meine Augen fester
Zu wünschen das ich noch träumen mag
Von Liebe und von Gutmanier
Schlägts meine Lider nieder
Und auch wenn’s der seingen Seel nicht reicht
Meine tuts ihr gleich

12.7.06 14:29

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