Das lyrische Ich stellt sich vor


(Ich m?chte hier noch anmerken, dass dieses Selbst, in seiner Sch?nheit, die wir von uns selbst die dies lesen auch halten, fehlbar ist und so ist meine Fehlbarkeit, die eure, wie meine Liebe die eure ist.)


Sie war von ausgewachsener Sch?nheit. Nicht ?u?erlicher Sch?nheit, obwohl gro? gewachsen, schlank und gezierlich (ihr Gang glich der einer Gazelle, wenn sie ?ber die Stra?en schritt, geschmeidig und erf?llt von Stolz und Abwesenheit und den Blick nicht rechts, nicht links schweifen lie?) besa? sie etwas Einzigartiges. Eine Gabe, ein Talent, ja vielmehr eine Hingabe und Leidenschaft, mit der sie den Dingen Leben einhauchte, mit welcher Liebe sie ihren K?rper und ihren Geist strangulierte, um die letzte Essenz an Euphorie heraus zu quetschen und sie dann ersch?pft von all dem, nachts in ihr Bett fiel, nach stundenlanger Ekstase mit der sie ihre Musik h?rte, ja genoss und ihre Worte in all die gr?nen und grauen B?cher schrieb (und das war ihr etwas unabk?mmliches und mochte es noch so sp?t sei) und das selige Dr?hnen ihr die s??este Melodie wart und sie vor lauter Energie und Kreativit?t, ja vor lauter Anderssein die Augen schloss und friedlich einschlummerte, schon wieder einvernommen von all den Abenteuern, die sie in ihren Tr?umen gefangen hielten und faszinierten.
Sie war ?berhaupt fasziniert und ein faszinierender Mensch. Ihre Weiblichkeit mischte sich mit Exzessivit?t, ihr Geist mit dem H?heren Ich und ihr K?rper war eine einzige Oase an Liebe und Sex, an Hingabe, die grenzenlos war physisch und psychisch. Sie war so sehr ein Tr?umer, ein Realist, ein Revolution?r, das sie alles in sich vereinte, Gut und B?se, Himmel und H?lle, Schwarz und wei?. Sie war sich durchaus ihres Andersseins bewusst, ihre Unverstandenheit, ihre Durchschaubarkeit, ihrer Gabe. Eine Gabe die durchaus bemerkenswert ist. Nicht die Tatsache das sie schreiben und singen, Musik lieben und spielen konnte, nein ihr unerm?dlicher Drang, ihre Hingabe machten sie besonders mit der sie diese Dinge umsetzte. Sie h?rte nicht Musik, sie war die Musik in diesem Moment. Sie schrieb nicht blo? Worte auf ein leeres Papier, nein sie verlieh den Worten Gr??e, Leben, Eigenst?ndigkeit. Ihre Liebe f?llte sie aus und es war wie ein warmer Regen der die Worte aus ihrer Seele flie?en lie?, der sie mit allem vereinigte in diesen Momenten. Ihr war, etwas Gro?es zu schaffen, dessen Wert nicht in deren Anerkennung liegt, sondern in der Erf?llung ihres Traums. All die Erfahrungen, Geschehnisse, all die Trauer und Wut, all die Tr?nen die sie vergossen hatte, flossen in diese Worte und machten sie lebendig, machten all das greifbar, verwertbar, bedeutend. Sie liebt sich, sie hasst sich, sie ist liebevoll, sie ist der Teufel, sie ist Verrat, sie ist Hoffnung. Aber ?ber all dem ist sie die Liebe die wir aufgeh?rt haben zu suchen, die wir denken gefunden zu haben in den allt?glichen Nischen unseres Lebens. Sie ist Liebe. So unantastbar, so rein, tief in ihrer Seele, in der sie noch nicht wirklich gesucht hat und so unerreichbar endlos, das sie die Suche nicht beenden wird. Und auf dieser Suche wird sie weiter Tr?nen vergie?en, f?r l?ngst verschwommene Erinnerungen die in ihre Gedanken flie?en, zu ihren Worten werden, zu ihrer Handschrift, zu ihrem Leben.

21.2.06 11:07

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